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Die
Insel Socotra |
Vorwort
Die historische Bedeutung von Socotra geht zurück auf die antike Zeit
des Beginnes mit dem Weihrauchhandel. Die Insel war einer der
Hauptproduzenten dieser damals unentbehrlichen Waren und hatte große
Reserven zur Versorgung der alten jemenitischen Hadhramaut-Bevölkerung
im ersten Millenium vor Christus. Hadhramaut wurde zu jener Zeit
Königreich des Weihrauchs, der Myrrhe und des Ladanums genannt. Socotra
stellte seinerzeit auch Leim bester Qualität her. Socotra war als
heiliger Platz für die alten Zivilisationen
bekannt, da man annahm, daß die Waren wie Weihrauch, Myrrhe, Ladanum,
Leim und sowie andere Wohlgerüche geweiht waren. Aber nicht nur das, die
Menschen nannten diese Insel gemeinsam mit dem antiken Reich Hadhramaut
auch das auch das "Heilige Land" oder das "Land Gottes". Das ist der
Grund, warum Socotra von den alten Griechen und Römern die "Glückliche
Insel" genannt wurde. Gleichzeitig ranken sich viele Geschichten und
Legenden um diese mystische Insel, da sie in der Vergangenheit so schwer
zu erreichen war. Heutzutage konzentrieren sich Wissenschaftler auf den
Schutz der seltenen Naturgebiete auf Socotra. Die Insel wird als eines
der wichtigsten Naturschutzgebiete weltweit betrachtet. |
Geschichte
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Geografie
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Bevölkerung
| Klima
| Infrastruktur
Ökotourismus |
Umwelt und Natur
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Socotra Tour
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Socotra Fotos |
Geschichte
Der Name Socotra entstammt einem
alten vergessenen Dialekt, den prähistorische Siedler der Insel sprachen.
Dieser antike Name der Insel war "Eipheba Sakhotora", was "Die Insel des
Glücks" bedeutete.
Ausländische Akademiker, Orientalisten und Historiker mögen den Namen
auf vier verschiedene Arten aussprechen: Asqo'ter, Soqutri, Sou'qatra
und Soqotra. Die alten Griechen nannten die Insel "Dyo-sacreeda",
während sie bei den Römern unter "Dyo-Socor-Yahlas" und "Dyo-Sotori"
bekannt war. Außerdem kamen aus einer alten griechischen Sprache die
Namen "fia-Soqa'tra" und "Soqater". Unter den heutigen Einwohnern der
Insel herrscht die Meinung, dass der Name aus der Kombination zweier
Wörter entstand: "Al-Souq" (d. h. "der Markt" auf Arabisch) und "Qatra"
(d. h. ein einzelner Tropfen einer Flüssigkeit).
Eine der portugiesischen Militärtruppen siedelte sich auf der Insel an
(1507 - 1557) und blieb bis zum Ende des 15. Jahrhunderts, nur ein paar
Jahre bevor die Holländer die Insel 1614 eroberten. Aden wurde im Jänner
1839 von den Briten kolonisiert.
Die Insel wurde während der britischen Herrschaft zeitweise als Lager
und Zufluchtsort für die britischen Mannschaften und Seeleute benützt.
Der Leuchtturm auf der Insel diente der Marine als Orientierungspunkt
auf ihrem Seeweg. Socotra war auch ein Standort für die britischen
Militärtruppen.
Am 30. November 1967 wurde Socotra Teil des damaligen Südjemen. Seit der
Wiedervereinigung am 22. Mai 1990 ist sie Teil der Republik Jemen.
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Geografie und Struktur
Socotra ist die größte jemenitische Insel und liegt im Osten des
Golfs von Aden zwischen den Längengraden 53,19 - 54,33 östlich von
Greenwich und den Breitengraden 12,8 - 12,42 nördlich des Äquators. Die
Insel ist 380 km entfernt von Ras Fartak im Verwaltungsbezirk Mahrah.
Verwaltungsmäßig gehört Socotra zur 690 km entfernten Provinz Aden.
Socotra umfasst eine Fläche von 3.650 km2, die sich bis zu einer
Länge von 125 km und einer Breite bis zu 33 km im Indischen Ozean
erstreckt. Viele umliegende kleine Inseln wie Insel Al-Akhawain (die
zwei Brüder), Insel Darsah, Insel Samh und Insel Abdul Kori bilden den
zweitgrößten Archipel nach Socotra. Die Insel Abdul Kori ist am
dichtesten besiedelt und ist gut bekannt für ihre reichen
Diamantenvorkommen.
Die Oberfläche der Insel wird von folgenden vier Arten der
Geländebeschaffenheit geprägt:
- Berge:
Die wichtigste ist die Gebirgskette der Hajhar-Berge, die sich im
östlichen Teil der Insel entlang der Arida Bay erstreckt. Von hier kann
man die ganze Insel mit ihrer Hauptstadt Hadibu überblicken. Die
Gebirgskette verläuft bis in den Nordosten und über eine Strecke von 25
km weiter in den Südwesten. Der höchste Gipfel ist Dawkam mit 1.630 m
über dem Meeresspiegel.
- Zentralplateau:
Es nimmt die größte Fläche der Insel ein und wird durch das Wadi
Tatrar (Tatrat-Tal) in zwei Hauptbereiche geteilt: das östliche und das
westliche Plateau.
- Küstenregionen:
Ebene Küstenstriche findet man im Norden und im Süden der Insel. Im
Osten und im Westen gibt es diese Ebenen nicht, da die Küste dort
permanent einer starken Meeresströmung ausgesetzt ist.
Die Küstenregionen sind in zwei Teile geteilt: Von den Einwohnern
der Insel wird der nördliche Küstenstrich Hadibo-Ebene und die südliche
Küstenebene Nawjad genannt.
- Wadis (Flussgebiete):
Die Ebenen sind von vielen ausgetrockneten Flussbetten durchzogen.
Einige von ihnen treten aus dem nördlichen und manche aus dem südlichen
Teil der Insel hervor. Das wichtigste ist das Azroo-Flussgebiet, denn es
teilt die Insel von Nord nach Süd. Aus der Hajhar-Gebirgskette
schlängeln sich weitere Flussbetten hinunter, die das ganze Jahr über
Wasser führen.
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Bevölkerung
Die Insel wird von 65.514 Menschen bewohnt.
Die Menschen führen hier ein relativ primitives Leben. Sie sprechen eine
gemischte Sprache aus Arabisch und einer antiken jemenitischen
Himyaritensprache, welche einige Portugiesische Wörter enthält. Die
Religion aller Einwohner ist der Islam.
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Klima:
Auf der Insel herrscht generell sehr heißes Wetter. Die Temperaturen in
den Hajhar-Bergen bewegen sich durchschnittlich zwischen 25 und 28 Grad
Celsius. Im Juni und Juli erreichen die Temperaturen ihren Höhepunkt, im
Jänner und Februar ihren Tiefpunkt.
Die durchschnittliche Regenmenge beträgt auf der Insel 150 bis 170 mm,
doch variiert diese Niederschlagsmenge in hohem Maße von einem Jahr zum
anderen. Die durchschnittliche Feuchtigkeitsrate schwankt zwischen 55 %
im August und 7 % im Januar.
Die Insel ist hauptsächlich während der Sommermonate Juni, Juli und
August kräftigen südwestlichen Winden ausgesetzt. Die durchschnittliche
Windgeschwindigkeit beträgt 13 bis 18 km/h, sinkt allmählich im
September und ungefähr Anfang Oktober endet die windreiche Periode.
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Infrastruktur |
- Viehzucht: Wird
in den meisten Gebieten der Insel von Bauern, Schafhirten, Landwirten
und von der ländlichen Bevölkerung betrieben. Weiden und naturbelassene
Felder gibt es auf der Insel überall. Daraus resultiert ein großer und
artenreicher Viehbestand: Ziegen, Schafe, Kühe, Stiere und Kamele.
- Fischerei: Die Fischerei gilt hier als das Hauptgewerbe weil es
von einer großen Anzahl der Inselbewohner ausübt wird. Die ganze Region
ist für ihren Fischreichtum bekannt.
- Handel: Der Handel hat auf der Insel keine große Bedeutung, da
nur ein paar Besitzer von Lebensmittel- und Konsumgütergeschäften in der
Hauptstadt davon betroffen sind.
- Gesundheit: In Hadibu steht ein allgemeines Krankenhaus zur
Mindestversorgung des Gesundheitswesens zur Verfügung. Zur Unterstützung
des Gesundheitssystems sind noch mehrere kleinere Kliniken vorhanden.
- Flüge: Es gibt zwei Direktflüge pro Woche von Al-Rayan (Mukalla)
auf die Insel. Man kann auch mit kleinen Schiffen zur Insel gelangen,
dies jedoch nur bei günstigen Wetterverhältnissen und vorzugsweise nur
vom 15. Oktober bis Mai. Während der windreichen Perioden ist es
schwierig, die Insel mit kleinen Schiffen zu erreichen.
- Straßen: Der Transport auf dem Landweg der Insel ist möglich,
aber wegen zeitraubender Fahrten in den Gebirgsregionen etwas
kostspielig.
- Fernmeldewesen: Auf der Insel gibt es sowohl inländische als
auch internationale Telefonverbindungen.
- Elektrizität: Die meisten Leute verwenden noch immer primitive
Beleuchtungsmethoden, z. B. Feuer machen durch das Aneinanderreiben von
Steinen. Die Verwendung von Elektrizität ist äußerst beschränkt auf
gewisse Gebäude, die der Regierung gehören.
- Export: Gegenwärtig werden überwiegend außergewöhnliche Güter
wie medizinische Pflanzen, Leim, Ladanum, Myrrhe und "Two Brothers Blood
Trees" von der Insel ins Ausland exportiert.
- Fischreichtum: Die Insel Socotra zeichnet sich durch ihren
Reichtum an Produkten aus. Von den riesigen Fischvorkommen werden
verschiedenste Arten für den Handel verarbeitet. Vor allem der hier
heimische Hummer, bekannt für seine international hervorragende Qualität,
wird weltweit begehrt.
-
Hafen: besteht
immer noch in seiner ursprünglichen Form. Dieser Hafen wird von vielen
Schiffen und Segelbooten, die aus Aden kommen, angelaufen. Das
Hafenausbauprojekt für die Erweiterung der Bunker kostet der
jemenitischen Regierung USD 1,500.000. Für ein weiteres Projekt, das
voraussichtlich bald ausgeführt wird, ist ein Betrag von USD 7,500.000
zugeteilt.
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Umwelt und Natur
- Strände: Auf der Insel findet man zahlreiche schöne Strände, der
bekannteste ist der Nawjed-Strand und Detwah-Strand in Qalansiyah. Dort
gibt es viele verschiedene Arten von Meerestieren und Fischen, vor allem
Garnelen.
- Hadibu-Region: Hadibu ist die Hauptstadt der Insel. Es ist das
Zentrum der Insel Socotra, liegt im Nordosten der Insel und hat die
größte urbane Siedlung.
- Qalansiyah-Region: im westlichen Teil der Insel gelegen, ist diese
Region ein beliebtes Siedlungsgebiet.
- Nawjed-Region: liegt im südlichen Teil der Insel und an den
südlichen Ausläufern der Hajeer-Gebirgskette.
- Pflanzen: In gewisser Weise kann Socotra als Botanium der
medizinischen Sträucher und Pflanzen betrachtet werden. Einige von ihnen
sind selten, die anderen einzigartig. Socotra belegt den 10. Rang unter
den artenreichsten Inseln der Welt in Bezug auf einzigartige und seltene
Pflanzentypen. Socotra ist stolz darauf, 750 verschiedene Pflanzenarten
zu besitzen, wovon 600 Arten selten sind. 150 Arten kommen einzig und
allein auf dieser Insel vor; auf der ganzen Welt konnten bis heute keine
gleichwertigen Pflanzen gefunden werden. Das wichtigste Gewächs unter
diesen seltenen botanischen Gattungen ist der "Drachblutbaum", einer der
sieben verschiedenen Ladanumbäume. Diese Konzentration der Arten von
Ladanumbäumen gibt es sonst nirgends, außer auf dieser Insel. Daneben
gibt es noch andere medizinische Pflanzen, die allgemein auf der Insel
zur Behandlung verschiedener Krankheiten verwendet werden:
A) "Drachblutbaum" (Andam oder Arhaib):
Der Name dieses Baumes wurde immer mit dem Namen der Insel verbunden
aufgrund ihres Ruhmes und ihrer Bedeutung seit alten Zeiten. Der Baum
wächst auf Berggipfeln, seine Höhe erreicht 6 bis 9 m. Die Inselbewohner
ritzen Kerben in den Baumstamm. Die klebrige rote Flüssigkeit, die aus
der Kerbe hervorquillt, belässt man so lange am Baumstamm, bis sie
trocken ist. Dann wird diese Masse eingesammelt und für den Export
verpackt. Teile des Baumes werden in viele einfache handwerklich
gefertigte Gegenstände eingebracht. Aus dem Baum wird auch eine Medizin
gewonnen und viele Legenden ranken sich um ihn. Man sagt, dass der Baum
aus dem Blut von Kain und Abel wuchs, als das erste menschliche
Verbrechen geschah. Als das Blut floss, formte sich der Baum daraus.
Eine andere Legende besagt, dass der Baum aus dem geronnenen Blut wuchs,
das von einem Drachen stammte, der mit einem Elefanten so lange kämpfte,
bis beide tot waren. Von den Einheimischen wird der Baum gewöhnlich "Arhaib"
genannt.
B) Myrrhe:
Stammt von dem Baum, der in der arabischen Sprache als "Murr" bezeichnet
wird und ist gut bekannt als Mittel für verschiedene medizinische
Behandlungen. Weiters werden Weihrauchbäume und Palmen medizinisch
aufbereitet. Beide setzen zweimal im Jahr Blüten und Samen an und ihre
Früchte werden auch zweimal jährlich geerntet.
C) Weihrauchbäume:
Es gibt sieben verschiedene Arten von Weihrauchbäumen, die berühmtesten
sind Socotra Aloe, Olibanum, und Myrrhe.
- Seltene Vögel: Die Insel
beheimatet auch zahlreiche Vogelarten, die zusammen mit der üppigen
Pflanzenwelt und der faszinierenden Unterwasserwelt die wichtigsten
Attraktionen für Besucher darstellen. Die Insel Socotra wird als einer
der wichtigsten Plätze im Mittleren Osten angesehen, wo Vögel aufgrund
der großen Bestände natürlicher Wälder leben (105 Vogelarten), wovon
sich 30 Arten auf der Insel fortpflanzen. 6 Arten sind hier heimisch, 3
Arten sind weltweit vom Aussterben bedroht - dies sind der Socotra-Star,
der Socotra-Alhazijah und der Socotra-Learner.
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Socotra Tour |
| Tag |
Programm |
Unterkunft |
| 01 - Freitag |
Flug nach Sokotra, Transfer nach Hadibu, Nachmittags
unternehmen wir einen Ausflug in den Ort Hawlaf (5 km von Hadibu)
direkt am Meer. Hier begegnen wir Fischern, die mit sehr
einfachen Booten ihrem Handwerk nachgehen. In der Nähe, bis zum
Dorf Deleesha, bieten sich am weißen Sandstrand gute
Schwimm- und Schnorchelmöglichkeiten. |
Hotel |
| 02 - Sonnabend |
Hadibu -
Deksem (50 km), in den nächsten Tagen
werden wir überwiegend nur sehr wenig fahren, aber dafür umso
mehr viele Stunden in der abwechslungsreichen und wunderschönen
Natur verbringen. Es geht nach Westen auf das Plateau von Deksem.
Aus rund 1.000 m Höhe bieten sich herrliche Blicke auf das unten
liegende, blau oder grün leuchtende Meer. Im Wadi Ahar werden
wir etwa drei Stunden wandern und sehen hier die ersten großen
Exemplare von Drachenblutbäumen (Dracaena cinnabari). Aloen und
andere Sukkulenten beleben die steinige Landschaft. |
Zelten |
| 03 - Sonntag |
Deksem -
Qalansiyah (50 km), Wir fahren
hinunter an das Meer und sehen u.a. Weihrauchbäume (Boswelia
essence) und Gurkenbäume (Dendrosicyos socotrana). Qalansia am
Meer ist ein Paradies; das Wasser ist klar und türkisfarben; am
Strand erheben bis zu 40 m hohe Dünen, hinter Lagunen stehen
malerische Palmenwälder. Hier wird auch Meersalz mit einfachsten
Methoden durch Verdunstung gewonnen. Vom Salzberg ("Jebel al
Milh") bietet sich ein weiterer schöner Blick. Die Bucht von
Qalansiyah ist geschützt und bietet deshalb hier an wahrhaften
Traumstränden herrliche Bade- und Erholungsmöglichkeiten. |
Zelten |
| 04 - Montag |
Qalansiyah -
Ras Sho´ab (Bootsfahrt), Mit einem Motorboot fahren wir etwa
zwei Stunden zum westlichsten "Kap" von Sokotra, Ras Sho´ab.
Hier besuchen wir eine Kolonie von seltenen Mönchsrobben und
erfreuen uns an Kormoranen, vielen Stelz- und Wasservögeln. Mit
Glück sehen wir Delphine. Den Nachmittag verbringen wir am
Sandstrand von Ras Sho´ab und/oder fahren mit Fischern zum Fang
an der Küste entlang. Dann fahren wir wieder an den Strand von
Qalansiyah. |
Zelten |
| 05 - Dienstag |
Qalansia
- Hadibu (100 km), Wir genießen noch den Vormittag am Strand
und in der schönen, abwechslungsreichen Umgebung von Qalansia.
Nach dem Mittagessen und einer Siesta unter Palmen fahren wir
gemächlich nach Hadibu zurück. Während der Fahrt sehen wir
wieder neue Pflanzenarten, so wie die Sokotra-Feige (Dorstenias
gigas) mit Blüten, die einer Wüstenrose ähneln. |
Hotel |
| 05 - Mittwoch |
Hadibu - Dhi
Gub - Amak/ Südküste (70 km), Fahrt über 1.600 m hohe
Hajjar-Bergkette; immer wieder bieten sich phantastische
Ausblicke. Seltsam wirken die Höhlensysteme von Dhi Jab etwa 20
km von der Küste entfernt. Die Grotten sind 10 - 15 m hoch,
durch natürliche Gänge und Wege miteinander verbunden. Hirten
benutzen sie noch immer als Schutz für sich und ihre Ziegen.
Übernachtung in Amak |
Zelten |
| 06 - Donnerstag |
Südküste
- Wadi Daher (80 km), Fahrt in
Richtung Norden bis zum Djabal Qatira, vom Djabal (Berg) Qatira
wandern wir etwa drei Stunden in Richtung des kleinen Weilers
Ghardan. Dieses Tal ist relativ grün und bietet eine vielfältige
Flora, viele Vögel, u.a. auch Flaschen- und Weihrauchbäume. Die
Flaschenbäume (Adenium obesum sokotranum) widersprechen "normalen"
Proportionen: aus dem oberen Bereich der keulenförmigen Stämme
wachsen winzige Äste, in denen im Herbst rosafarbene Blüten
leuchten. Wir sehen auch Myrrhe, von den Einheimischen "Murr"
genannt. Am Nachmittag erreichen wir wieder Hadibu, können am
nahen Strand noch Baden. |
Hotel |
| 07 - Freitag |
Hadibu - Ras
Mumi (70 km), Exkursion in den Osten der Insel zu erkunden.
Hinter Hallah liegen die vollkommen unverbrauchten,
menschenleeren Strände von Arrsal und Dedem. Wir fahren weiter
zum Strand von Yos mit seinem feinem Sand und arzurblauem Meer.
25 km vor dem östlichen Kap, Ras Mumi, sind weitere Höhlen. Von
Ras Mumi wandern wir zwei bis drei Stunden auf die Hochebene zum
Dorf Hallal. Hier wachsen weitere endemische Pflanzen und Bäume,
die wir bisher noch nicht gesehen haben. Übernachtung an einem
weiteren Traumstrand bei Ras Mumi. |
Zelten |
| 08 - Sonnabend |
Ras Mumi - Ras
Zaheq - Nawjed (90 km), Wir fahren etwa fünf Stunden durch
das Insel-Innere des östlichen Sokotra, dann gelangen wir wieder
an die felsige Küste, die durch Sandstrände aufgelockert wird.
Wanderung - drei bis vier Stunden - entlang der südöstlichen
Küste. Camp am Strand von Nawjed. |
Zelten |
| 09 - Sonntag |
Nawjed - Hadibu
(70 km), Heute erkunden wir einen anderen Teil des
unwegsamen und archaischen Innern der Insel während der
Rückfahrt über das Wadi Dearho nach Hadibu. Wir begegnen hier in
kleinen Weilern nochmals Nachfahren der eigentlichen
Urbevölkerung, deren Sprache auf dem alten arabischen Dialekt
der Himyariten basiert. Die Menschen hier betreiben Viezucht und
Landwirtschaft auf Subsistenzbasis. In der Nähe von Hadibu
besuchen wir eine Frauen-Kooperative; sie weben u.a. Vorleger
aus Ziegenwolle und töpfern Krüge, die mit Drachenbaum-"Blut"
gefärbt sind. Übernachtung in Hadibu |
Hotel |
| 10
- Montag |
Hadibu - Sana´a,
Flug nach Sana'a, Transfer Hotel in Sana'a oder Abflug |
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